Umweltschutz ist Zukunft

Wie Bauen in Lichterfelde – Süd ?

Berlin braucht Wohnungen vor allem bezahlbare, die sich auch Menschen mit niedrigen oder mittlerem Einkommen leisten können. Die miserable Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich durch die vielen Flüchtlinge, die in Berlin Hilfe und Schutz suchen, noch einmal verschärft. Nelisueu ist das nicht. Es ist auch nicht neu, dass die verantwortlichen Politiker Bedingungen geschaffen haben, die die Gestaltung und Planung wichtiger Bereiche des Wohnungsmarkts Investoren und Spekulanten zu überlassen. So ist natürlicherweise das Bestreben nach einer möglichst hohen Rendite das Ergebnis dieser Politik. Es geht um „Betongold“! Die Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Parkrange in Lichterfelde-Süd passen genau in dieses Schema. Hier plant der Investor überwiegend Wohnraum im Hochpreissegment, also völlig am Bedarf vorbei.  Nun ist der Bezirk für die Aufstellung des Bebauungsplans verantwortlich, es ist fraglich wie die Politik aus dem Dilemma, einerseits der Groth-Gruppe Investorenschutz zugesichert zu haben, (Letter of Intent) wieder rauskommen will. Wir werden den Kampf für eine gesunde Umwelt und für die Natur mit allen Mitteln weiter führen.
E.Sp.

Redakteur

Veröffentlicht in Allgemein

Die Preise für Bauland sind in Deutschland seit 1962 um 2300 Prozent gestiegen. Von den Kosten eines Wohnungsbaus entfielen im Jahr 1962 durchschnittlich acht Prozent auf die Grundstückskosten, auf die Baukosten 92 Prozent. Geht es nach Hans-Jochen Vogel, dann sind diese Zahlen ein dringender Auftrag an die Politik, endlich die Bodenfrage zu stellen.