Aktuelles

Unterschriften übergeben

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

der gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und der Initiative für das KZ-Außenlager Wismarer Str. e. V. (IKZ) initiierte und beworbene Einwohnerantrag für einen historischen Erinnerungsort in zu erhaltenden authentischen Gebäuden des früheren Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagers (Stalag III D) in Lichterfelde Süd ist heute mit ca. 1.270 Unterschriften von Einwohner*innen von Steglitz-Zehlendorf bei dem Bezirksamt eingereicht worden. Damit wurde die Zahl der erforderlichen 1.000 Unterstützer*innen deutlich überschritten. Deshalb besteht eine begründete Erwartung, dass der Einwohnerantrag vom Bezirksamt nach dessen Prüfung anerkannt und der Bezirksverordnetenversammlung zur Beratung vorgelegt werden wird. Im Aktionsbündnis gebührt Dr. Hans Porep an dieser Stelle Dank und Anerkennung für seinen beharrlichen Einsatz für den Einwohnerantrag. Zugleich muss unterstrichen werden, dass ohne Mitwirken der VVN und der IKZ ein Einwohnerantrag nicht zu Stande gekommen wäre. Deshalb gilt auch Edith Pfeiffer(VVN), Annette Pohlke und Thomas Schleissing-Niggemann (beide IKZ) in besonderer Weise Dank und Anerkennung.

Edith Pfeiffer, Hans Porep, Thomas Schleissing-Niggemann

In der BVV sowie in deren Ausschüssen, soweit diese beteiligt sein werden, können die Vertrauensleute des Einwohnerantrags, Edith Pfeiffer (VVN), Annette Pohlke (IKZ) und Dr. Hans Porep (Aktionsbündnis) den Einwohnerantrag vorstellen, sich aber nicht an einer Aussprache beteiligen.

Der Einwohnerantrag wird inzwischen von den LINKEN und der SPD mit eigenen Anträgen in der BVV unterstützt. Positive Aussagen gibt es auch von der FDP und den GRÜNEN. Frau Bezirksstadträtin Schellenberg (GRÜNE) sprach sich in ihrer Gedenkrede am 27. Januar 2019 an der Säule der Gefangenen an der Wismarer Str. für einen Gedenk- und Lernort in zu erhaltenden authentischen Gebäuden in Lichterfelde Süd aus. Auch aus der CDU gibt es wohl zumindest einzelne Wohlwollensäußerungen. Entscheidend wird sein, ob in dem Bebauungsplan 6 – 30 Lichterfelde Süd ein historischer Erinnerungs- und Lernort in zu erhaltenden authentischen Gebäuden festgesetzt wird.

Das Landesdenkmalamt Berlin hält die in Lichterfelde Süd noch vorhanden Gebaude des ehemaligen Stalag III D und der Zwangsarbeiterlager der Reichsbahn für denkmalwürdig. Der Grundstückseigentümer und Grundstücksentwickler, die Groth-Gruppe, kann sich wahrscheinlich aus vorrangig wirtschaftlichen Erwägungen bisher mit einem Erinnerungs- und Lernort in zu erhaltenden historischen Gebäuden nicht anfreunden. Da das Grundstück seinerzeit von der Groth-Gruppe zu einem Preis von kaum mehr als 7 Euo/m2 erworben wurde, kann von ihr erwartet werden, dass sie bei der Entwicklung des Grundstücks dessen Historie beachtet und diesem zumindest in Form eines Gedenk- und Lernortes in einer zu erhaltenden Baracke für die Zukunft ein Gesicht gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Niebergall

für das Aktionsbündnis Lichterfelde Süd

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Lernort Lichterfelde Süd – Einwohnerantrag unterstützen!

Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten und  der Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. setzten wir uns  für die Schaffung eines Lern- und Erinnerungsortes in Lichterfelde-Süd ein. Auf dem Gelände des Neubaugebietes südlich des Landweges befand sich das Kreigsgefangenenlager Stalag III D. An dieses Lager soll auch nach der Bebauung angemessen erinnert werden. Zu diesem Zweck beabsichtigt die „Initiative für einen Lernort Lichterfelde Süd“, der wir angehören, einen Einwohnerantrag an die BVV Steglitz-Zehlendorf zu stellen. Die Unterschriftensammlung für diesen Einwohnerantrag hat begonnen. Weitere Informationen dazu und eine Unterschriftenliste zum herunterladen finden Sie unter http://stalagIIID.ikz-lichterfelde.de.

Wo die vollen Listen abgegeben werden können!

Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf, Ostpreußendamm 64, 12207 Berlin

Gertruden-Apotheke, Lankwitzer Str. 2-3, 12209 Berlin

Praxis Dr. med. Kellermann, Osdorfer Str. 50/ Ecke Réaumurstr., 12207 Berlin Dr. Hans Porep, Holsteinische Str. 20, 12161 Berlin

Gerhard Niebergall, Ahlener Weg 9 C, 12207 Berlin

HIER finden Sie weitere Orte

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Stadtentwicklungsausschuss – Öffentlichkeit wird ausgeschlossen ?

Am Dienstag, dem 12. Juni 2018, berät der Ausschuss für Stadtentwicklung der Bezirksverordnetenversammlung von Steglitz-Zehlendorf im Rathaus Zehlendorf, II. Stock, alter BVV-Saal den Umweltbericht und den Städtebaulichen Vertrag zum Bebauungsplan 6 – 30 Lichterfelde Süd.

Der Umweltbericht wird in öffentlicher Sitzung beraten. In ihm sind die Auswirkungen darzustellen, die durch den Bau von 2.500 Wohnungen/Einfamilienhäusern in Lichterfelde Süd auf Natur, ökölogische Vielfalt und die Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner durch zunehmenden Verkehr, Lärm, Luftschadstoffe und ein verändertes Stadtklima zu erwarten sind.

Im Städtebaulichen Vertrag zwischen Berlin und dem Grundstücksentwickler, der Groth-Gruppe, sind die Gegenleistungen zu bestimmen, die als Ausgleich für die Wertsteigerung des Grundstücks durch Baurecht zu erbringen sind. Uns fehlt jegliches Verständnis, dass die Öffentlichkeit von der Beratung dieses Vertrages ausgeschlossen werden soll.

Kommenden Dienstag geht es auch um Ihre Gesundheit und Lebensqualität. Kommen Sie deshalb mit Ihren Freunden und Nachbarn zahlreich in das Zehlendorfer Rathaus und machen Sie sich der Politik durch Ihre Anwesenheit bemerkbar.

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Der Stand der Dinge:

1. Bebauungsplan 6 – 30 Lichterfelde-Süd vor der Entscheidung:

Die Vorlage des Bebauungsplans an die Bezirksverordnetenversammlung ist alsbald zu erwarten. Über seine Inhalte hält sich das Bezirksamt weiterhin bedeckt. Geplant sind 2.500 Wohnungen, davon 350 Reihenhäuser und Doppelhaushälften, für insgesamt etwa 6.000 Bewohner. Wie man aus der Groth-Gruppe hört, warten vor allem institutionelle Kapitalanleger auf einen Baubeginn.

Hier weiter lesen     Der Stand der Dinge

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Klagefähigkeit

Das Bezirksamt arbeitet mit Hochdruck an dem Bebauungsplan für Lichterfelde Süd, Parks Range, um ihn – wie vorgeschrieben – so bald wie möglich öffentlich zur Bürgerbeteiligung auszulegen. Die Zählgemeinschaft von CDU und GRÜNEN der BVV hat bisher sehr trickreich eine wirkliche Bürgerbeteiligung an ihren Beratungen verhindert – das lässt nichts Gutes ahnen.

Aber wichtiger ist es, jetzt aus dem Aktionsbündnis heraus eine Klage gegen einen vom Grundstückseigentümer Groth wesentlich bestimmten Bebauungsplan mindestens möglich zu machen.

Darum empfehlen wir Ihnen die Lektüre der mit dem Titel „Klagefähigkeit“. Hier  öffnen Klagefähigkeit

Wir bitten um Spenden

Treuhandkonto bei der Volkswagenbank direkt
Kontoinhaber: Christian Frick, Kontonummer DE12 2702 0000 1515 8817 69

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Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss – oder „Hornberger Schießen“ ?

Die in den Sitzungen des Stadtplanungsauschusses im Juni/Juli vorgestellten Gutachten-Entwürfe sind von dem Bezirksamt ins Netz gestellt worden, hier der Link   (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf > Ämter > Stadtentwicklungsamt > Lichterfelde-Süd). In der Anlage ( Bearbeitungschema B-Plan 6-30 LiSüd-1) ein Bearbeitungschema des Bezirksamtes.

Die Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 12. September 2017 sah folgenden Tagesordnungspunkt vor: Bebauungsplan Lichterfelde-Süd „Parks Range“ 6 – 30 Lichterfelde-Süd. In der Sitzung teilte dann die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, Frau Lappe, nur mit, es werde alles geprüft; es gäbe nichts Neues. Von Insidern wird gemunkelt, die Groth-Gruppe werde auch auf Grundlage „frühzeitiger Planreife“ kaum vor Frühjahr Baurecht erwarten können.

Inzwischen verdichten sich auch Hinweise, dass etwaige frühere Bemerkungen der Herren Groth nie sehr belastbar waren, man werde nach Erteilung von Baurecht für ein Baugebiet von ca. 39 ha sich von dem Eigentum an der danach verbleibenden „Grünen Mitte“ (Lichterfelder Weidelandschaft) von 57 ha zugunsten des Landes Berlin bzw. der BUND-Stiftung trennen. Der Bauernsohn Klaus Groth soll nun wieder seine Anhänglichkeit zur „Scholle“ entdeckt haben. Land, das man besitze, gebe man nicht ohne Not her. Nur zur Erinnerung: Die Groth-Gruppe erwarb das 96 ha große Grundstück über die CA Immo AG von der Deutschen Bahn (Bundesrepublik Deutschland) für ca. 7 Euro/Quadratmeter. Bei diesem bescheidenen Investment kann man sicherlich in Ruhe abwarten, ob nicht in 10 bis 15 Jahren die Politik bei weiterer Zuwanderung aus aller Welt nach Berlin es für erforderlich hält, die Groth-Gruppe zu bitten, die „Grüne Mitte“ für den Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen.

Die Grün geführte Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sieht derzeit offensichtlich keine Möglichkeit, die Lichterfelder Weidelandschaft „Grüne Mitte“ als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen und zu sichern.

Gerhard Niebergall

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Einladung zur Beratung am 7.9.2017 um 18:00 Uhr im Kieztreff, Celsiusstr. 60, 12207 Berlin

     BAG Einladung 7.9.17

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Presseerklärung vom 5. Juni 2017

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Lichterfelde-Süd: Groth baut neuen Stadtteil.

Zählgemeinschaft aus CDU und GRÜNEN verhindert Bürgerinformation!

Hier die Presseerklärung lesen  (9. Mai)

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Planungschaos in Lichterfelde-Süd – Müssen die Gerichte entscheiden?

Auf die Verantwortlichen in der Bezirkspolitik können wir uns nicht verlassen. Deshalb wollen wir uns im Aktionsbündnis darauf vorbereiten, den Bebauungsplan auf dem Klageweg zu verändern.

Wenn Sie uns als Mieter oder Eigentümer unterstützen wollen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, ob Sie als Eigentümer oder Mieter bei einer Klage, die auch Ihre Interessen vertritt, bereit wären, im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten die Klage zu unterstützen. Ihr Finanzierungsbeitrag wird im Falle, dass keine Kosten entstehen, natürlich zurück erstattet.

IHRE ANGABEN WERDEN ABSOLUT VERTRAULICH BEHANDELT, IHRE DATEN WERDEN AUF KEINEN FALL OHNE IHR EINVERSTÄNDNIS AN DRITTE WEITERGEGEBEN

Senden Sie uns bitte Ihre mögliche Beteiligung an einer Klage möglichst sofort per Mail an die Adresse helmut.max.schmidt@web.de. Alle weiteren Informationen werden dann nach Vereinbarung brieflich oder auf andere Weise persönlich ausgetauscht.

Hier finden Sie den aktuellen Flyer ( Top6(1) ) mit einer ausführlichen Begründung!

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Kirche und Naturschutz oder

„Ausgewogenheit der Gemeindestrategie“ ?

Die Evangelische Akademie Tutzing hat ein Seminar zum Thema:

„Umwelt – Mitwelt – Schöpfung“ Kirchen und Naturschutz, veranstaltet.

Dort heißt es, Seminarergebnis – Kirchen: „Von der Seel- zur Schöpfungssorge Akademien rufen in Tutzing den Naturschutz ins Bewußtsein der Kirchen. Die Kirchen wollen sich künftig verstärkt auch ihrem Weltauftrag, der Bewahrung der Schöpfung, stellen. Nach der Zeit der Besinnung und des Schuldbekennens muß nun eine Phase des Handelns kommen“. (Hier der Link zum Seminarbeitrag)

Das Aktionsbündnis Lichterfelde Süd kämpft seit vielen Jahren für ähnliche Ziele und Inhalte, wie sie dort formuliert sind. Bei unserem Wirken freuen wir uns über jede Unterstützung. Und wir hatten gehofft, dass wir auch bei der hiesigen Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf Unterstützung erfahren, zumal wir ja auch für  Naturschutz und Umwelt eintreten und somit die gleichen Ziele haben.

Wir hatten beantragt im „Bustop“,  Celsiustraße in Lichterfelde Süd mit Mietern und Umweltorganisationen sowie mit Klima- und Verkehrsexperten eine Veranstaltung durchzuführen, um gemeinsam zu beraten wie die Bauplanung Natur- umweltschonend und sozial verträglich aufgestellt werden kann. Wir waren sehr enttäuscht über die Absage vom GKR Vorsitzenden der Gemeinde. Die Begründung der Absage, dass „… eine wie von Ihnen geplante Veranstaltung mit den zur Verfügung stehenden Resourcen und der Ausgewogenheit der Gemeindestrategie derzeit nicht in gemeindlichen Räumen stattfinden kann“, stößt bei den Mitgliedern des Aktionsbündnisses auf Unverständnis.

Als Anlagen fügen wir den Schriftwechsel als PDF Dateien bei.

05.02.17Schr.a.Ev.Kgm.    13.03.17Schr.Ev.Kgm.

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Aus Archiv
Kröten Ein Portrait Reihe: Naturkunden Bd. 040 164 Seiten, Hardcover gebunden Illustration: Falk Nordmann Beatrix Langner, Judith Schalansky (Hg.) Erschienen: 2018 ISBN: 978-3-95757-546-3 Preis: 18,00 €
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