Die TOP – 6 für Li-Süd

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    Aktiver Protest

    1 Natur erhalten und für die Naherholung von Bürgerinnen und Bürgern öffnen

  • Natur für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen und Naherholung ermöglichen.
  • Die bestehende Naturlandschaft mit ihrer Artenvielfalt schützen und als Landschaftspark Lichterfelde Süd sichern.
  • Dazu gemeinsam mit dem „Landesbeauftragten von Berlin für Naturschutz und Landschaftspflege“ mit seiner Untersuchung vom 27.07.2012 über die Bedeutung der „Parks Range“ für die biologische Vielfalt im Land Berlin und dem Gutachten von Meermeier 2015 die Parks Range für naturbetonte Freizeit und Erholung zugänglich zu machen und die Empfehlungen des Landesbeauftragten zur weiteren Entwicklung in Lichterfelde Süd umsetzen.
  • Nach der aktuell bekannten Planung des Investors soll in Lebensräume geschützter, äußerst seltener Arten durch Baumaßnahmen eingegriffen werden! Hier müssten Umsiedlungsmaßnahmen dieser Arten vorgenommen werden. Bisher liegt kein überzeugendes Konzept vor, wie das Überleben der Arten bei einer Umsiedlung erreicht werden kann!

  • Spiel-/ Sportflächen und Begegnungsstätten für alle Generationen schaffen.
  • Das Wäldchen im Nordosten als Waldgebiet sichern und erhalten.
  1. Bürgerinnen und Bürger an der Planung auf Augenhöhe beteiligen

  • Vorabsprachen mit dem Grundstückseigentümer korrigieren.

  • Vor jeder weiteren Planung zunächst Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern nach einer maximalen Zahl von 1.500 Wohnungen, darunter 33 % im geförderten Wohnungsbau sowie bezahlbaren Wohnraums durch gefördertes genossenschaftliches Bauen,

  • einer Beschränkung des Baulandes auf 160.000 m2

  • Lärmschutz für Wohnungen beiderseits der Bahnanlagen beachten.

  1. Gewerbebetriebe erhalten – Gewerbeinsel realisieren

  • Vorhandene Arbeits- und Ausbildungsplätze im Gewerbe sichern.

  • Bestehende und neue Betriebe in einer Gewerbeinsel am Landweg gegenüber den dortigen Sportflächen konzentrieren.

  • Zwischen Gewerbe- und Wohngebiet ein Mischgebiet mit Dienstleistungen und Kleingewerbe einrichten.

  1. Verkehrsprobleme nicht weiter verschärfen

  • Die Zahl der Wohneinheiten soweit begrenzen, dass die bestehenden Verkehrsprobleme weder vor Ort noch im Umfeld unerträglich verschärft werden.

  • Keinen zusätzlichen Verkehr durch Ausbau der Osdorfer Str. Richtung Heinersdorf /Großbeeren durch Lichterfelde Süd leiten.

  • Fußgängern und Radfahrern Raum geben.

  • Fußgängersicherheit für die Schüler der Giesensdorfer- und der Mercator-Grundschule, die Kinder der Kita Réaumurstraße, und die Senioren der umliegenden Wohnstätten verbessern.

  1. Verträgliche Sozialraumerweiterung vorbereiten und realisieren

  • Defizite des Wohnumfeldes durch stadtsoziologisches Gutachten ermitteln und sodann gezielt beheben!

  • Zusätzliche Wohnbebauung mit den bestehenden Siedlungen verbinden.

  • Sozial orientierte Nachbarschaft befördern durch

  • Stärkung der bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur,
  • gemeinsame Freizeit- und Begegnungsstätten,
  • Ausbau der bestehenden Schulangebote,
  • ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum für junge Familien, Jugendliche, behinderte Menschen, Seniorinnen und Senioren schaffen.

  • Wohnungsnahe Service- und Informationsmöglichkeiten realisieren.

  1. Wertsteigerung durch Baulandausweisung nutzen
    Wertsteigerung des Planungsgebietes von etwa 10 €/m
    2 auf bis zu 300 €/m2 für Bauland – wie anderswo längst üblich – zu 100 % zur Finanzierung der TOP – 1 bis 5 heranziehen!

Krimi

Ein „Provinzkrimi“, der am südlichen Stadtrand spielt, ist das Debüt der Lichterfelder Autorin Beate Vera – mit vielen Parallelen zur Realität "Der Krimi soll einen Bezug zum jahrelangen Planungsgeschehen Lichterfelde-Süd haben. Es wird bereits gemunkelt, daß er (deshalb?) Vorlage für einen Berliner „Tatort“ (ARD) werden könnte". „Wo der Hund begraben liegt“ von Beate Vera ist soeben im Jaron Verlag erschienen. [ISBN: 978-3-89773-738-9, Preis: 9,95 Euro, auch als eBook]